Exklusives Themendossier

Branchenzuschlagstarife verändern die Zeitarbeit in Deutschland

Themendossier Branchenzuschläge


// Tariferhöhungen und Branchenzuschläge


Seit 01.11.2013 ist der neue Tarifvertrag der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Kraft getreten. Der von der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (BAP/IGZ) und der DGB-Tarifgemeinschaft ausgehandelte Tarifvertrag für die Zeitarbeit ist für uns als BAP-Mitglied gültig und kann über den nebenstehenden Link erreicht werden.


Zum 01. November 2012 traten in der Zeitarbeit erstmals tarifvertraglich festgelegte Zuschläge für einzelne Branchen in Kraft. Die Metall- und Elektroindustrie, sowie die Chemische Industrie waren die ersten Branchen, die Tariferhöhungen, gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit, in ihre Tarifvertragswerke aufgenommen haben. Es folgten zum 01. Januar 2013 die Kautschuk- und Kunststoff-verarbeitende Industrie. Zum 01. April 2013 wird der Schienenverkehr, die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Holz- und Kunststoffindustrie folgen. Weitere Branchenzuschläge werden aktuell verhandelt.
Als Verbandsmitglied wendet die JOB AG den Tarifvertrag des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister, kurz BAP, mit der DGB-Tarifgemeinschaft im Interesse ihrer Kunden und Mitarbeiter an. Die JOB AG ist davon überzeugt, dass die Personaldienstleistungsbranche durch die höhere Entlohnung der Mitarbeiter als Arbeitgeber attraktiver wird. Kunden profitieren beispielsweise durch das Erreichen neuer Arbeitnehmergruppen, noch höhere Leistungsbereitschaft und Qualifikationen der Mitarbeiter.

Die Auswirkungen der neuen Regelungen – und wie die JOB AG den Kostenanstieg begrenzt

Die Branchenzuschläge kommen den Mitarbeitern direkt und in vollem Umfang zugute. Gleiches gilt für die Tariferhöhungen, die ebenfalls seit 01. November 2012 für alle Zeitarbeitnehmer gelten. Mitarbeiter, die den oben genannten Branchen zugeordnet sind, profitieren von den Zuschlägen bereits seit 01.11.2012. Vorausgesetzt, sie sind länger als sechs Wochen in einem ununterbrochenen Einsatz bei dem Kundenunternehmen überlassen. Die erste Stufe der Erhöhung tritt, für alle Mitarbeiter jeweils gleich, nach sechs Wochen in Kraft, die letzte nach 9 Monaten Überlassungsdauer. Die prozentualen Steigerungen der jeweiligen Branchenzuschläge unterliegen dabei tarifvertraglich unterschiedlichen Staffelungen. Beginnend bei 4 Prozent Zuschlag nach 6 Wochen in der Kautschukindustrie (Entgeltgruppe 1-2), bis hin zu 50 Prozent Zuschlag nach 9 Monaten in der Chemischen Industrie.

Vermeidung von Kostensteigerungen

Damit die Kunden der JOB AG keine übermäßigen Kostensteigerungen tragen müssen, hat die JOB AG ihre Kundenberater geschult, die neuen Regelungen in effizienten Software-Prozessen abgebildet und wendet ihre kostenorientierte Preispolitik weiterhin konsequent und transparent an.
Im Ergebnis werden die Branchenzuschläge lediglich mit einem so genannten „Marginalkostenfaktor“ (MKF) weiterberechnet. Damit deckt die JOB AG die steigenden Kosten, erzielt an den Branchenzuschlägen jedoch keine zusätzliche Rendite.

Unser Versprechen – Ihr Vorteil

Die JOB AG steht für gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter, Qualität, Transparenz und minimierte Kosten des Dienstleistungsmanagements. Die Kundenberater ermitteln im Dialog mit unseren Kunden die anzuwendenden Regelungen und setzen diese effizient und rechtssicher um. Mit ihrer kostenorientierten Preispolitik sorgt die JOB AG auf diese Weise dafür, dass der Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung als Flexibilisierungsinstrument kalkulierbar und bezahlbar bleibt.
Weil es sowohl in Bezug auf die Anwendung der Tariferhöhungen (z.B. tatsächliche Vergütung höher als neuer Tarif) als auch für die Anwendung eines Branchenzuschlags (z.B. geringerer Vergleichslohn) Ausnahmen geben kann, empfiehlt die JOB AG ihren Kunden eine individuelle Beratung durch die zuständige Niederlassung vor Ort.

Tarifvertrag Zeitarbeit

Positionspapier

JOB AG erläutert Tariferhöhungen und Branchenzuschläge für Personaldienstleistungen

Equal Pay Broschüre

Anpassung in der Zeitarbeit

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